Der richtige Zeitpunkt für Bestandsoptimierung ist jetzt.
Das Wichtigste in Kürze
- Überbestand kostet jeden Monat: Kapitalbindung, Lagerfläche, Abschriften. Warten macht nichts davon billiger.
- Beispielrechnung: 5 Mio. € Bestand, davon 20 % Überbestand, 10 % Kapitalkostensatz. Das sind 100.000 € pro Jahr, nur fürs Halten.
- Die üblichen Gründe fürs Verschieben (ERP-Projekt, Datenqualität, keine Zeit) sprechen bei Licht betrachtet fürs Anfangen.
- Der Einstieg ist eine Potenzialanalyse auf euren echten Daten, kein Großprojekt.
Was kostet euch das Warten?
Überbestand ist kein ruhendes Vermögen, sondern ein laufender Posten. Das gebundene Kapital kostet euren Kapitalkostensatz, die Ware kostet Fläche und Handling, und mit jedem Monat wächst das Risiko, dass aus dem Überbestand ein Abschreibungsfall wird. Bei 5 Mio. € Bestand, 20 % Überbestand und 10 % Kapitalkosten sind das 100.000 € im Jahr, bevor eine einzige Palette verschrottet wurde. Wie ihr euren eigenen Überbestand beziffert, zeigt der Artikel zu den Bestandstypen.
Warum warten die meisten trotzdem?
Wie steigt ihr ohne Großprojekt ein?
In drei Stufen, jede mit eigenem Erkenntniswert: Erst der Working-Capital-Rechner mit euren Eckdaten, zehn Minuten, grobe Hausnummer. Dann die Potenzialanalyse auf Artikelebene, die aus der Hausnummer belastbare Zahlen macht. Erst danach entscheidet ihr über ein Projekt, mit Zahlen statt Vermutungen auf dem Tisch.
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