EazyERP: die Middleware zwischen eurem ERP und EazyStock.
Von uns gebaut und betrieben. Holt jede Nacht Artikel, Bedarfe, Bestellungen und Stücklisten aus eurem ERP, schreibt sie spec-genau nach EazyStock und bringt freigegebene Bestellvorschläge als Belege zurück. Diese Seite erklärt, wie. Im Detail.
Vier Exporte raus, Belege zurück.
Outbound erzeugt EazyERP jede Nacht vier Dateitypen nach EazyStock-Spezifikation, pipe-delimited, versioniert je Lauf. Inbound pollt es die freigegebenen Bestellvorschläge und legt daraus Belege in eurem ERP an.
Items
02:00Artikel mit Beständen je Lager, Lieferant, Wiederbeschaffungszeit, Kosten, Mengenrestriktionen. Rund 60 Felder je Zeile.
Bedarfe
02:10Auftragspositionen der letzten Monate als Nachfragehistorie: Menge, Liefermenge, Datum, Kunde. Die Basis jedes Forecasts.
Bestellungen
02:20Offene und historische Lieferantenbestellungen inklusive Wareneingangsdaten, damit EazyStock weiß, was schon unterwegs ist.
Stücklisten
02:30BOM-Verknüpfungen für Fertiger: Fertigerzeugnis, Komponenten, Mengen. Damit Forecasts bis auf Komponentenebene durchschlagen.
EazyERP pollt die von eurem Einkauf freigegebenen Bestellvorschläge und legt daraus Bestellungen im ERP an, für Fertigungsartikel Fertigungsaufträge. Jeder verarbeitete Vorgang landet in einem Manifest: Wiederholungsläufe erzeugen keine Duplikate, und die Quelldatei wird erst nach verifiziertem Erfolg gelöscht.

Konfigurierbar statt hartkodiert.
Der Unterschied zwischen „Schnittstelle läuft" und „Schnittstelle passt" steckt in Details wie diesen. Alles davon ist Konfiguration im Admin-UI, kein Change Request an uns:
Freitext-Mapping
Jedes Quellfeld eures ERPs lässt sich auf die Freitext-Spalten legen. Euer Planer sieht in EazyStock genau die Zusatzinfos, die er für Entscheidungen braucht, ob Kurzbeschreibung, Tags oder Aktiv-Flag.
Wert-Ersetzungen
Rohe ERP-Werte werden regelbasiert übersetzt, bevor sie jemand lesen muss: TRUE wird „aktiv", Codes werden Klartext. Je Feld definierbar.
Status- und Kategorienfilter
Stornierte Aufträge, interne Belegtypen oder ganze Artikelkategorien lassen sich je Export ausschließen. So rechnet EazyStock nur mit Nachfrage, die echt war.
Lieferantenauswahl bei Multi-Sourcing
Ein Artikel, mehrere Bezugsquellen? Eine priorisierte Regelkette entscheidet: Primärlieferant, kürzeste Wiederbeschaffungszeit, häufigster oder günstigster laut Bestellhistorie. Nachvollziehbar im Trace.
Warehouse-Mapping mit Rollen
Läger werden nicht nur auf EazyStock-Codes gemappt, sondern bekommen Rollen: Welche Läger liefern Nachfrage, welche zählen als Bestand, welche tauchen im Ziel auf. Mehrlager sauber statt pauschal.
Artikel-Nachfolger
Löst Artikel B den Artikel A ab, wandert die Verknüpfung mit ins Ziel: EazyStock erbt die Nachfragehistorie des Vorgängers, statt beim Nachfolger bei null anzufangen.
Setup-Wizard
Der Assistent führt durch ERP-Zugang, Referenzdaten-Abruf und Lager-Mapping, mit genau den Feldern, die der aktive Connector braucht. Bei weclapp steht die Verbindung in Minuten.
Inventory-Policy-Werkzeug
Service-Level-Matrizen lassen sich vorab simulieren und direkt in eure EazyStock-Importdatei zurückschreiben, wobei nur die Zielspalten angefasst werden, nie der Rest eures Workbooks.


Für alle, die es ganz genau wissen wollen: Architektur, Lifecycle, Betrieb.
Drei Schichten, eine Regel: Nichts vermischt sich.
EazyERP ist kein Skript-Haufen, sondern ein Connector-Framework. ERP-Wissen lebt im Adapter, EazyStock-Wissen im Target-Layer, alles Wiederverwendbare im Framework. Ein neues ERP anzubinden heißt: eine Adapter-Schicht schreiben, nicht eine Pipeline forken.
Euer ERP
REST, SOAP oder Dateien. Lesender Zugriff über die native API, gepagt und mit Retry.
Auth, Endpoints, Paging. Normalisiert ERP-Antworten in kanonische Records.
Run-Orchestrierung, Locks, Status, Scheduler, SFTP, Retention, Diagnostik.
Feldmapping, Dateispecs, Projection. Kennt jede Spalte der Zieldateien.
EazyStock
Bekommt spec-genaue Dateien per SFTP, liefert Bestellvorschläge auf demselben Weg zurück.
Welche Fähigkeiten ein Connector hat, deklariert ein zentrales Manifest: unterstützte Exporte, Settings-Seiten, Pflichtfelder, Feature-Flags. Das Admin-UI und die Runtime lesen dieselbe Definition, statt je ERP eigene Sonderwege zu pflegen. Architektur-Tests im Repo erzwingen, dass die Schichten getrennt bleiben.
Was in einem Lauf wirklich passiert.
Jeder Lauf, ob nächtlich geplant oder manuell aus dem Admin-UI ausgelöst, durchläuft dieselbe Sequenz unter einem Run-Lock. Alles, was er erzeugt, liegt unter einem Zeitstempel und bleibt unveränderlich.
Warum die Trennung von Export und Projection wichtig ist: Das Roh-Artefakt bleibt die unverfälschte Wahrheit eures ERPs. Jede Anpassung an EazyStock-Eigenheiten ist ein separater, diffbarer Schritt, kein stilles Umbiegen im Export.
Request & Lock: Ein Request-File triggert den Lauf, der Runner nimmt den Run-Lock. Parallele Läufe sind ausgeschlossen.
Exports: Items, Bedarfe, Bestellungen, Stücklisten laufen sequenziell in output/<run_ts>/.
Diagnostik: Referenz-Snapshots der API-Antworten, Statistiken, optional der Excel-Abgleich gegen eure Referenzliste.
Report: Ein Kundenreport als HTML plus XLSX-Anhang, lesbar für den Fachbereich, nicht nur für uns.
Projection: Erst jetzt wird EazyStock-Kompatibilität angewendet (Default-Finalisierung, Kategorie-Filter, Währungs-Workarounds), sauber getrennt vom Roh-Export nach _sftp_ready/.
Upload: SFTP-Übertragung nach EazyStock, aus dem projizierten Verzeichnis.
Status & Retention: Jeder Schritt schreibt Status-Events; alte Läufe werden nach Aufbewahrungsregeln aufgeräumt.
Abbrechbar: Ein Cancel-Request stoppt den laufenden Schritt kontrolliert, kein hängender Zombie-Prozess.


Ein Kunde, ein Stack. Keine Ausnahmen.
Eure Instanz teilt sich mit niemandem eine Laufzeitumgebung. Der Code kommt aus einem gemeinsamen, getesteten Monorepo, aber Konfiguration, Secrets, Artefakte und Hostname gehören nur euch.
Isolierter Container-Stack
Runner und Admin-UI als eigenes Container-Paar je Kunde, mit eigener Subdomain und Route. Ein aktiver ERP-Connector pro Instanz, gewählt per Konfiguration, nicht per Fork.
Getrennte Datenräume
Konfiguration und Secrets liegen im Stack, nicht im Repo. Ein Code-Update kann eure Einstellungen nicht überschreiben; der Bootstrap legt nur Fehlendes an, nie Bestehendes um.
Zentrale Orchestrierung
Eine Control-Plane steuert alle Kundeninstanzen: Zeitpläne je Zeitzone, Queue mit bewusst einem parallelen Lauf, Wartungsmodus und Pause je Instanz, Health-Checks, die Auth-, DNS-, Timeout- und HTTP-Fehler unterscheiden statt „unreachable" zu sagen.
Admin-UI je Stack
Setup-Assistent, manuelle Läufe, Live-Status, Logs, Reports und Datei-Viewer. Ihr könnt jederzeit reinschauen, mit genau den Rechten, die eure Rolle hergibt.

„Warum steht da 42?" hat immer eine Antwort.
Der wunde Punkt jeder Schnittstelle ist nicht der Happy Path, sondern die Frage danach, warum ein Wert so ist, wie er ist. Dafür hat EazyERP eigene Werkzeuge:
Das Quality-Gate: Jeder Lauf wird gegen seinen Vorgänger geprüft.
Nach jedem Lauf vergleicht ein Audit die neuen Exporte mit dem letzten: Spaltenzahlen, Pflichtfelder, Duplikat-Schlüssel, Zeilen-Deltas und verdächtige Kostensprünge je Artikel. Erst wenn jede Prüfung PASS meldet, gilt der Lauf als gesund. Und derselbe Befund geht als lesbarer Datenqualitätsbericht an euch, zweisprachig.
Item-Traces
Für jeden Artikel auf Wunsch eine Feld-für-Feld-Herleitung als HTML: welcher API-Wert, welche Regel, welcher Fallback zu genau dieser Zahl im Export geführt hat. Inklusive Lieferantenauswahl-Pfad und Kostenquelle.
Referenz-Snapshots
Jeder Lauf legt die relevanten API-Antworten und Statistiken als Snapshot ab. Was das ERP zum Zeitpunkt X geliefert hat, ist später beweisbar, nicht rekonstruierbar.
Excel-Verifikation
Ihr habt eine Referenzliste aus dem Fachbereich? EazyERP vergleicht sie automatisiert gegen den Export, Zeile für Zeile, mit konfigurierbaren Blank-Regeln, und schreibt einen Mismatch-Report.
Getestet wie Produktcode
Golden-File-Tests fixieren die Exportformate, Konformanz-Tests prüfen jeden Connector gegen denselben Vertrag, Architektur-Tests halten die Schichten sauber. Kein „bei uns lief's"-Deployment.


Dokumentiert bis auf die Spalte.
Jedes Feld der Zieldateien hat eine dokumentierte Quelle und Logik. Ein Auszug aus dem Item-Spec, damit ihr seht, auf welcher Flughöhe das definiert ist:
Das vollständige Mapping aller Dateitypen bekommt ihr im Projekt als Konzeptdokument, bevor die erste Zeile fließt.
Rechte nach Rolle, jede Entscheidung im Log.
Das Admin-UI ist kein offenes Dashboard mit einem geteilten Passwort. Anmeldung läuft über euren Identity Provider, Rechte sind rollenbasiert, und sensible Aktionen hinterlassen Spuren.
Die Sicherheitsseite von EazyStock selbst (AWS EU, ISO 27001, SOC 2) steht auf der EazyStock-Produktseite.
SSO statt Passwortliste
Login über Google, Microsoft Entra oder Zoho. Rollen lassen sich direkt aus Entra-Gruppen zuweisen, E-Mail-Allowlists sind der Fallback, nicht das Modell.
Sechs Rollen, feine Rechte
Vom Vollzugriff bis zur Nur-Reports-Rolle für den Fachbereich. Selbst „Lauf starten", „Lauf abbrechen" und „Secret schreiben" sind getrennte Berechtigungen.
Audit-Trail
Config-Änderungen, Secret-Schreibvorgänge, manuelle Trigger und abgelehnte Zugriffe werden protokolliert und sind im UI einsehbar, mit Filter auf Verweigerungen.
Secrets sind write-only
API-Tokens und Zugangsdaten werden einmal gesetzt und nie wieder angezeigt, getrennt von der normalen Konfiguration gespeichert und nie ins Repo committet.
Euer ERP ist die Adapter-Schicht.
Der Adapter kapselt die Eigenheiten eures Systems, alles andere bleibt gleich. Die Connector-Library wächst mit jedem Projekt; was fehlt, bauen wir im Projekt, typisch in Tagen statt Monaten. Und wo keine API existiert, genügt CSV per SFTP.
REST API, Cloud zu Cloud. Setup per Wizard, unsere schnellste Anbindung.
Angebunden über die BC API, für Cloud- und On-Prem-Installationen.
OData-Webservices. Kein Grund für einen ERP-Wechsel, wenn NAV noch gut läuft.
SAP Business One über den Service Layer, abgestimmt mit eurem SAP-Partner.
Angebunden über SQL und Toolbox, bewährt im Mittelstand.
API und Dateischnittstelle, je nach Comarch-Produktlinie.
Euer System fehlt?
Kein Ausschlusskriterium: Wir bauen den Adapter im Projekt, oder starten mit CSV.







Wollt ihr es noch genauer wissen?
Dann bringt eure IT-Leitung mit ins Erstgespräch. Wir gehen Architektur, Datenpfad und euer ERP konkret durch, keine Marketing-Folien.
Die Fragen eurer IT.
Liest EazyERP nur, oder schreibt es auch in unser ERP?
Der Regelbetrieb ist lesend, über die native API eures ERPs. Geschrieben wird genau eine Sache: Aus freigegebenen Bestellvorschlägen entstehen Bestellungen, für Fertigungsartikel Fertigungsaufträge. Jeder angelegte Beleg wird verifiziert und in einem Manifest festgehalten. Andere Schreibzugriffe gibt es nicht.
Wie verhindert ihr doppelte Bestellungen?
Über ein Processed-State-Manifest: Jede verarbeitete Vorschlagsdatei und jeder daraus erzeugte Beleg wird mit ID festgehalten. Ein Wiederholungslauf prüft erst das Manifest und legt nichts doppelt an. Die Quelldatei wird zudem erst gelöscht, wenn alle Belege verifiziert angelegt sind; bei Teilfehlern bleibt sie liegen und der Report zeigt, was durchging und was nicht.
Was passiert, wenn nachts ein Lauf fehlschlägt?
Jeder Schritt schreibt Status-Events, der Lauf hält einen Lock und bricht kontrolliert ab statt halb durchzulaufen. Monitoring über Loki und Grafana meldet den Fehler, und in der Regel ist er behoben, bevor euer Einkauf morgens am Platz sitzt. Wie dieser Betrieb organisiert ist, beschreibt Managed Operations™ (Modul 04).
Unser ERP hat keinen fertigen Connector. Und jetzt?
Dann bauen wir die Adapter-Schicht im Projekt: ERP-Client, Fetch-Logik, Normalisierung. Framework, Exportformate, Diagnostik und Betrieb existieren schon, deshalb reden wir über Tage bis wenige Wochen, nicht über ein Integrationsprojekt. Individuelle Connector-Entwicklung liegt typisch bei 5.000 bis 15.000 €. Und wenn euer System nur CSV exportieren kann, reicht auch das.
Wo läuft EazyERP und wer kommt an unsere Daten?
Auf unserer eigenen Infrastruktur bei Hetzner, alles in der EU, als isolierter Stack nur für euch. Zugriff auf das Admin-UI läuft über SSO mit Rollen; API-Tokens sind write-only gespeichert. Verarbeitet werden Artikel-, Bestands- und Belegdaten, keine Daten außerhalb des Beschaffungskontexts.
Für On-Premise-ERPs ohne öffentliche Schnittstelle kommt der gesicherte Netzwerkpfad des Integration Accelerator™ dazu.
Können wir selbst reinschauen?
Ja, und zwar gestuft: Der Fachbereich bekommt eine Reports-Rolle und sieht Läufe und Kundenreports, eure IT kann mit Operator-Rechten Logs, Dateien und Item-Traces einsehen und Läufe manuell starten. Jede Herleitung bis zur einzelnen Exportspalte ist damit bei euch sichtbar, nicht nur bei uns.