04Das System · Managed Operations

Go-Live ist bei uns kein Abschied.

Wir betreiben euer System weiter: Schnittstellen, Monitoring, Parameter, Kennzahlen. Ein fixer Ansprechpartner mit voller Ownership, dazu unsere Infrastruktur. Alles, worauf intern niemand Lust hat.

80+ Mio. €

Bestand in Betreuung. Dieses Kapital hängt daran, dass unsere Systeme jede Nacht laufen.

Deshalb ist der Betrieb bei uns kein Support-Anhängsel, sondern ein eigenes Modul: eigene Infrastruktur, feste Zuständigkeiten und ein Rhythmus, der die Wirkung hält.

Warum Optimierungen ohne Betrieb versanden
Parameter veralten leise.

Lieferzeiten, Losgrößen und Nachfrage ändern sich laufend. Regeln, die niemand nachführt, steuern nach zwei Jahren am Markt vorbei.

Wissen hängt an Köpfen.

Der Key-User wechselt, und mit ihm verschwindet die Logik hinter den Einstellungen. Danach traut sich niemand mehr, etwas anzufassen.

Schnittstellen brechen still.

Ein ERP-Update ändert ein Feld, der nächtliche Lauf scheitert, und es merkt erst jemand, wenn die Bestellvorschläge fehlen.

Das Problem

Was bedeutet das konkret für euer Unternehmen?

Wenn mehrere dieser Punkte auf euch zutreffen, verliert euer System gerade leise seine Wirkung.

Nach dem Projekt kehrt Excel zurück.

Sechs Monate nach Go-Live arbeitet das Team wieder an der Software vorbei.

Parameter stammen aus dem Einführungsjahr.

Nachfrage und Lieferzeiten haben sich geändert, die Regeln nicht.

Schnittstellenfehler fallen erst im Lager auf.

Der nächtliche Lauf scheiterte still, morgens fehlen die Bestellvorschläge.

Kennzahlen schaut niemand an.

Service-Level und Bestandswert existieren, aber niemand ist dafür verantwortlich.

Jede Anfrage wird zum Ticket.

Der Hersteller kennt euer System nicht, der Dienstleister hat keine Zeit, intern fehlt die Kapazität.

Die Optimierung versandet nach dem ersten Erfolg.

Die Bestände sinken ein Jahr lang, dann wachsen sie unbemerkt zurück.

Eine Nacht im Betrieb

Wir beheben Fehler, bevor ihr sie mitbekommt.

So läuft eine typische Nacht: Jeder Schritt steht unter Monitoring, und für die üblichen Eventualitäten ist die Antwort schon eingebaut. Diese Nacht hat zwei Störungen. Bei euch klingelt kein Telefon.

02:00
API-Call ans ERP
abgefangen
02:10
ERP-Export
02:40
Datenprüfung
erkannt
02:45
Bereinigung
behoben
03:30
Übergabe ans Zielsystem
05:30
Rückspielung ins ERP
05:45
Audit-Trail
06:30
Bereit für euer Team
02:00INFONächtlicher Lauf startet: API-Call ans ERP
02:00WARNZugriffsfehler: Token abgelaufen
02:00FIXAutomatischer Retry mit erneuertem Token
02:01OKVerbindung steht
02:10INFOExport läuft: Artikel, Bestände, Bewegungen, Lieferanten
02:40WARNDatenprüfung: 3 Datensätze mit unplausiblen Werten
02:45FIXBereinigungsregeln greifen, Datensätze korrigiert
03:30OKHandshake mit dem Zielsystem, die Optimierung rechnet
05:30INFORückspielung: priorisierte Bestellvorschläge ins ERP
05:45INFOAudit-Trail geschrieben: jeder Schritt protokolliert
06:30OKAlles bereit: Euer Team startet mit fertigen Vorschlägen

Beide Störungen dieser Nacht sind behoben, bevor sie jemand bei euch bemerkt hätte. Genau dafür gibt es dieses Modul.

Die Infrastruktur

So sichern wir den laufenden Betrieb.

Wir betreiben die Strecken, überwachen sie und greifen ein, bevor ihr etwas merkt. Das läuft auf unserer eigenen Infrastruktur bei Hetzner, alles in der EU.

Wir sehen Störungen zuerst.

Jede Strecke läuft unter Monitoring mit Loki und Grafana. Bleibt ein nächtlicher Lauf aus oder verändert sich ein Datenvolumen auffällig, schlägt das Alerting an, bevor euer Team am Morgen ein Problem hat.

Wir können nachvollziehen, was ankam.

Die ERP-Exporte der letzten 14 Tage bewahren wir für Diagnosezwecke auf. Wenn eine Frage aufkommt, warum ein Wert so gerechnet wurde, schauen wir in die echten Daten von damals, statt zu raten.

Konfiguration und Mappings sind gesichert.

Laufende Backups sichern Konfiguration, Mappings und Betriebsstand. Fällt etwas aus, ist der Zustand wiederherstellbar, ohne dass die Anbindung neu aufgesetzt werden muss.

Jeder Zugriff ist protokolliert.

Wir loggen alles: Jede Übertragung und jeder Zugriff über das Gateway landet im Audit-Trail. Für euer Security-Team ist nachvollziehbar, wer wann welche Daten bewegt hat.

Auf Kundenwunsch

Ihr wollt maximale Nachvollziehbarkeit und eine Basis für eigene Auswertungen? Dann betreiben wir für euch einen Data Lake oder ein Data Warehouse: eure komplette ERP-Historie, sauber strukturiert, bereit für Business Intelligence und Reporting.

Der StackOrchestrierungEazyERPDagsterMonitoringLokiGrafanaGatewayAPISIXNetbirdZitadelHostingHetzner · EU
Was die einzelnen Bausteine auf der Strecke tun, vom ERP bis ins Zielsystem, beschreibtModul 02 · Integration Accelerator™
Das Betriebsmodell

Ein Ansprechpartner, ein Rhythmus.

Kein Ticketsystem, in dem eure Anfrage untergeht: Ihr arbeitet mit einer Person, die eure Systematik und eure Businesslogik kennt.

Fixer Ansprechpartner am Notebook
Ownership

Fixer Ansprechpartner

Eine Person mit voller Ownership für Schnittstelle, Daten und Parameter. Sie kennt eure Historie und muss sich nicht erst einlesen.

Nach dem Go-Live

Hypercare

Die ersten Wochen beobachten wir den echten Betrieb, justieren nach und trainieren eure Key-User an euren konkreten Fällen.

Im Quartal

Quarterly Business Reviews

Wir prüfen Service-Level, Bestandswert und Automatisierungsgrad gegen eure Ziele und passen Richtlinien und Parameter gemeinsam an.

Laufend

Weiterentwicklung

Neue Standorte, neue Sortimente, neue Anforderungen: Das System wächst mit, ohne dass daraus ein neues Projekt wird.

Aus der Praxis
„Freundlich, voller Einsatz und lösen alle Herausforderungen zeitnah.“
Porträt Werner Schweitzer, Lightbridge
Werner Schweitzer · Lightbridge · 4th Dimension Lighting (nutzt weclapp)
Alle Referenzen ansehen →
FAQ

Häufige Fragen zum Betrieb.

Was umfasst Managed Operations konkret?

Den Betrieb der kompletten Strecke: Schnittstellen-Hosting auf unserer Infrastruktur bei Hetzner, Monitoring und Alerting, Fehlerbehebung, Pflege der Bestandsparameter, Kennzahlen-Reports und Quarterly Business Reviews. Dazu ein fixer Ansprechpartner, der euer Setup kennt.

Wie schnell merkt ihr, wenn nachts etwas schiefgeht?

Das Alerting meldet ausbleibende Läufe und auffällige Datenvolumen an uns, nicht an euch. In der Regel arbeiten wir an der Störung, bevor euer Team am Morgen zu disponieren beginnt.

Brauchen wir dafür interne IT-Ressourcen?

Nein. Euer Team arbeitet wie gewohnt im ERP, wir betreiben die Strecke dahinter. Eure IT brauchen wir nur, wenn sich auf eurer Seite etwas ändert, etwa ein ERP-Update oder ein neuer Standort.

Was kostet der laufende Betrieb?

Die Lizenzkosten starten in der Regel bei ca. 1.000 € pro Monat. Der Betriebsanteil hängt vom Umfang ab: Anzahl der Systeme, Standorte und Strecken. Das legen wir vor Projektstart transparent fest, ohne versteckte Posten.

Wie lange läuft so eine Zusammenarbeit üblicherweise?

In der Regel arbeiten wir über mehrere Jahre mit unseren Kunden zusammen: 3–6 Monate Einführung, danach laufender Betrieb mit Quarterly Business Reviews. Nicht weil ihr gebunden wärt, sondern weil das System laufend nachjustiert mehr Wert liefert als einmal eingestellt.

Ihr habt ein System, das niemand mehr richtig betreibt?

Dann schauen wir gemeinsam drauf: was läuft, was verstaubt, was fehlt. Ehrliche Einschätzung inklusive.

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