01Das System · Working Capital Design

Working Capital Optimierung für Handel und Produktion.

Wir zeigen euch, wo Cash im Tagesgeschäft feststeckt und wie ihr es freisetzt, ohne eure Lieferfähigkeit zu riskieren. Deshalb Design statt Projekt: Die Optimierung wirkt dauerhaft, statt nach dem ersten Erfolg zu versanden.

1.560 Mrd. €

gebundenes Working Capital könnten weltweit freigesetzt werden.

Euer Working Capital entscheidet, ob Wachstum aus dem Cashflow bezahlt wird oder teuer finanziert werden muss.

Quelle: PwC Working Capital Study ↗
Warum das jetzt auf eure Agenda gehört
Europa verliert Cash-Geschwindigkeit.

Zahlungsziele verlängern sich, die Kapitalbindung steigt. The Hackett Group ↗

Kredite kosten über 3,5 %, der Leitzins liegt bei rund 2 %.

Den Spread bezahlt ihr, solange euer Lager fremdfinanziert ist. EZB ↗

Lagerbestände auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren.

Und 37 % der Firmen finanzieren Bestände und Working Capital, fast so viele wie Investitionen (39 %). EZB SAFE ↗

Die EU verschärft die Late-Payment-Regeln.

Zahlungsziele werden regulatorisch enger, Liquidität wird zur Governance-Frage. EUR-Lex ↗

Das Problem

Was bedeutet das konkret für euer Unternehmen?

Wenn mehrere dieser Punkte auf euch zutreffen, verliert ihr systematisch Liquidität.

Wachstum frisst Liquidität.

Mehr Umsatz bindet mehr Cash in Bestand und Forderungen.

Zinskosten werden sichtbar.

Gebundenes Working Capital ist ein laufender Kostenblock.

Bestände werden zur Versicherung.

Der Puffer wird Standard und bleibt dauerhaft zu hoch.

Abschreibungen nehmen zu.

Veralterung frisst Marge, schleichend und spät sichtbar.

Cashflow wird schwer planbar.

Jeder Monatsabschluss fühlt sich wie ein Überraschungsei an.

Ihr investiert weniger in Digitalisierung.

Working Capital konkurriert direkt mit eurer Transformation.

Tote Bestände steigen.

„Just in case" wird zu „steht seit Monaten", ohne Kundennachfrage.

Lieferfähigkeit leidet trotzdem.

Mehr Bestand heißt nicht automatisch weniger Fehlmengen.

Du willst wissen, wie gut ihr aufgestellt seid?

Der Working-Capital-Rechner zeigt dir euer Potenzial in Euro: kostenlos, anonym, ohne gespeicherte Eingaben.

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So arbeiten wir

Von der Kostenstelle zum strategischen Hebel.

Analyse der ERP-Daten am Notebook
01

Kapitalbindung sichtbar machen

Wir werten eure ERP-Daten aus und finden die Stellschrauben mit dem größten Impact auf Kapitalbindung und Liquidität: Lagerreichweite, Warenumschlag, Bestandsgesundheit. Und wir zeigen, bei welchen Materialien Bestandsabbau der größere Hebel ist und wo gezielter Aufbau.

Ergebnis: KPI-Erhebung, Top-3-Cash-Hebel, Ausfall-Risiko-Report

Strategie-Workshop mit dem Kunden
02

Working-Capital-Strategie festlegen

Aus euren Zielen für Lieferfähigkeit und Kapitaleinsatz formulieren wir die Strategie, die das Optimum aus beidem darstellt: mit Cash-Out-Planung, Kundenanforderungen und logistischen Einschränkungen. Sie ist die Basis für alle laufenden Optimierungen.

Ergebnis: Ziel-Service-Level-Simulation, Inventory Sweet-Spot, Lagerhaltungsrichtlinien

Umsetzung im Lager beim Kunden
03

Übersetzung in operative Schritte

Business Intelligence fürs Management, konkrete Handlungsempfehlungen für den Fachbereich: tagesaktuelle Kennzahlen und direkt umsetzbare Bestellvorschläge über EazyStock. So bleibt eure Verfügbarkeit hoch und der Kapitaleinsatz niedrig.

Ergebnis: Bestellvorschläge, Überbestands-Alerts, Fehlteile-Radar

Schulung am Whiteboard
04

Schulung, Training und Support

Optimierungsprojekte sind kundenspezifisch, generische Schulungsvideos reichen nicht. Wir trainieren eure Key-User an euren echten Workflows, begleiten euch durch die Hypercare-Phase und bleiben mit einem fixen Ansprechpartner an Bord.

Ergebnis: User-Training, Hypercare-Begleitung, laufender Support

Fokus

Mit welchen Branchen wir arbeiten. Und mit welchen nicht.

Unser Fokus

Wir arbeiten dort, wo strukturierte Materialflüsse, Wiederbeschaffung und Gleichteile dominieren.

  • Technische Großhändler
  • E-Commerce-Händler
  • Ersatzteilhändler
  • Händler mit Filialnetzwerk und Abholmärkten
  • Serienfertiger
  • Auftragsfertiger mit großem Gleichteile-Anteil
Nicht unser Spielfeld

Unser Ansatz ist nicht ausgelegt für extrem kurze Lebenszyklen oder stark verderbliche Ware.

  • Schnell verderbliche Ware (Obst, Gemüse, Frischfleisch)
  • Fast Fashion: kurze Lebenszyklen, kaum wiederkehrende Artikel
  • Prozessindustrie (Chemie, Gasverarbeitung, Stahl)
  • Sondermaschinenbau mit geringem Gleichteile-Anteil
  • Unternehmen außerhalb von Handel und Produktion

Wenn ihr euch hier wiederfindet, sparen wir uns beiden Zeit.

Aus der Praxis
„Systempilot hat uns geholfen, 38 % Bestände abzubauen, indem wir unterschiedliche Lagerstrategien für Equipment und Brillengläser eingeführt haben. Ich würde die Zusammenarbeit jedem empfehlen, der in schwierigen Zeiten Geld sparen will.“
Porträt Robin Hinze, Einkaufsleiter Deutsche Augenoptik
Robin Hinze · Einkaufsleiter, Deutsche Augenoptik GmbH
Alle Referenzen →
FAQ

Häufige Fragen zur Working Capital Optimierung.

Wie sieht eine Zusammenarbeit mit Systempilot aus?

Wir starten immer mit einer Ist- und Zielbild-Analyse: Lagerhaltungsstrategie, Ziel-Verfügbarkeiten, Lieferantenstruktur und die häufigsten Use-Cases in Working Capital Optimierung und Bestandsplanung.

Anschließend definieren wir eine Schnittstellen-Strategie: Wie kommen die Daten aus eurem ERP und wer verantwortet die Integration.

Dann importieren wir eure ERP-Daten in unser Reporting-Tool und machen einen Stammdaten-Qualitäts-Check. Die Ergebnisse erhaltet ihr im Anschluss.

Schließlich setzen wir um und konfigurieren das System so, dass Bestände sinken und eure Lieferfähigkeit wie gemeinsam festgelegt steigt.

Was kostet eine Zusammenarbeit?

Einmalige Projekte, Analysen und zeitlich begrenzte Optimierungsprojekte starten ab ca. 5.000 €. Für längerfristige Zusammenarbeiten, zum Beispiel eine EazyStock-Einführung, bieten wir Pakete ab ca. 5.000 € einmalig an. Die Lizenzkosten starten in der Regel bei ca. 1.000 € pro Monat.

Wie lange dauert eine Zusammenarbeit normalerweise?

In der Regel arbeiten wir über mehrere Jahre mit unseren Kunden zusammen. Typische Einführungsprojekte dauern 3–6 Monate. Danach geht es üblicherweise in eine langfristige Support- und Sparring-Zusammenarbeit über.

Welche Leistungen deckt Working Capital Optimierung ab?

Working Capital Optimierung besteht aus drei Teilbereichen: Bestandsoptimierung, Verbesserung des Forderungsmanagements und Optimierung von Lieferantenkonditionen. Wir beschäftigen uns mit allen drei Themen, unser Schwerpunkt liegt auf der Bestandsoptimierung.

Wie viel Liquidität liegt in eurem Lager gebunden?

30 Minuten, eure Zahlen, konkrete Antworten. Kein Pitch-Deck, kein Verkaufsdruck.

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