Systempilot mit Vortrag bei der ADV-Tagung „Trends in der Digitalisierung".
Das Wichtigste in Kürze
- Die ADV lud am 6. Oktober 2020 zur Tagung „Trends in der Digitalisierung" ins Vienna Marriott Hotel.
- Felix Kogler und Michael Schnepf standen gemeinsam auf der Bühne: „Prozessautomatisierung im Einkauf. Von der Sachbearbeitung zum strategischen Bestandsmanagement."
- Im Vortrag: 5 Gründe, warum Einkauf ohne Automatisierung nicht mehr funktioniert, und die 7 Bereiche, in denen sie ansetzt.
- Der Beleg: Case Study Proffsmagasinet, Bestand in 6 Monaten um 20 % gesenkt, trotz 40 % Wachstum.
- Die Tagung fand hybrid statt: vor Ort unter Covid-Auflagen, parallel im Online-Stream.
Die Tagung.
Die ADV, Österreichs Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung, bringt bei ihrer Tagung Digitalisierungsverantwortliche aus Wirtschaft und Verwaltung zusammen. 2020 unter besonderen Vorzeichen: Maskenpflicht abseits des Sitzplatzes, Desinfektionsspender im Saal, und wer nicht anreisen konnte, war per Online-Stream dabei. Die Tagung machte damit selbst vor, worüber sie sprach.
Der Realitätscheck.
Ein Jahr nach Gründung standen wir mit unserem Kernthema auf der Bühne. Der Einstieg: „A Day in the Life of a Purchasing Manager." So sollte der Tag aussehen: Lieferantenbeziehungen entwickeln, KPIs wie Liefertreue auswerten, Forecasts erstellen, Flaschenhälse in der Supply Chain finden und beseitigen. Und so sieht er wirklich aus: Die meiste Zeit geht in Nachbestellen, Stammdatenpflege und anderes operatives Geschäft. Strategische Lieferantenentwicklung passiert gar nicht oder auf Zuruf, und die Beschaffung hängt am Know-how und Bauchgefühl einzelner Köpfe.
5 Gründe, warum Einkauf ohne Automatisierung nicht mehr funktioniert.
Die 7 Bereiche der Prozessautomatisierung.
Diese sieben Bereiche sind bis heute das Raster, nach dem wir Einkaufsprozesse automatisieren. Wie das im Detail funktioniert, zeigen die Artikel zu automatischen Bedarfsprognosen und zum Bestellvorschlag.
Die Case Study: Bestand um 20 % gesenkt, trotz 40 % Wachstum.
Als Beleg diente der schwedische Händler Proffsmagasinet. Die Ausgangslage: 40 % Wachstum brachten enormen Admin-Aufwand, Einkaufsentscheidungen fielen nach Bauchgefühl, Überbestände banden Kapital, das dringend für die Sortimentserweiterung gebraucht wurde. Die Lösung: ERP und Bestandsoptimierung im nächtlichen Austausch. Artikeldaten, historische Verkäufe und offene Bestellungen fließen hinein, optimierte Bestandsparameter und bestätigte Bestellvorschläge kommen zurück.
Das Ergebnis nach sechs Monaten: 20 % weniger Bestand bei 40 % Wachstum. Nachfragetrends werden automatisch erkannt, sterbende Produkte identifiziert und im Bestand abgebaut, Lagerumschlag und Service-Level verbesserten sich. Der Auftritt gehört zu einer Reihe von Vorträgen, mit denen wir unser Wissen weitergeben, auf Bühnen wie dem Handelsverband Tech Day oder der VTH-Jahrestagung.

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